Hitzewelle auf unseren Weinbergen - Fluch und Segen zugleich ☀️☀️
Am Montag haben wir uns auf den Weg nach Offenburg ins schöne Baden gemacht, um unseren Rotwein-Winzer Stefan zu besuchen. Eine Region, die insbesondere für anspruchsvolle Burgunder-Weine steht und von wasserspeichernden Lehm-, Löss- und mineralischen Kiesböden profitiert.
Bei knackigen 38 Grad war das Wandern durch unsere Weinbergsparzellen allerdings alles andere als romantisch. 🥵
Trotzdem haben wir ein schönes, schattiges Plätzchen gefunden, an dem wir unseren Rotwein gut gekühlt genießen konnten. By the way: Das funktioniert mit Spätburgunder meistens hervorragend. Einfach auf etwa 12 Grad herunterkühlen und genießen. 🍷
Natürlich haben Stefan und ich uns ausgiebig über die Prognosen für dieses Jahr unterhalten. Die Trauben sind bereits jetzt extrem weit entwickelt – eigentlich sogar zu weit. In Baden hatten wir schon einen sehr warmen Mai mit deutlich weniger Niederschlag als bei uns im Norden. Zudem ist aktuell kein Ende der Trockenheit in Sicht, und auch ausgiebiger Regen lässt weiter auf sich warten.
Natürlich haben Stefan und ich uns ausgiebig über die Prognosen für dieses Jahr unterhalten. Die Trauben sind bereits jetzt extrem weit entwickelt – eigentlich sogar zu weit. In Baden hatten wir schon einen sehr warmen Mai mit deutlich weniger Niederschlag als bei uns im Norden. Zudem ist aktuell kein Ende der Trockenheit in Sicht, und auch ausgiebiger Regen lässt weiter auf sich warten.
Die Hitze hat dabei zwei Seiten: Einerseits hilft sie uns, Schädlinge wie den Traubenwickler von den Reben fernzuhalten. Der Traubenwickler, bohren sich in die Beeren, sodass die Beerenhaut verletzt wird und diese Grauschimmel- oder Essigfäule bekommen können. Neben dem geringeren Ertrag würden die Beeren auch ungenießbar schmecken - die Ernte wäre also nicht zu gebrauchen.
Andererseits können die Trauben Sonnenbrand bekommen, was dazu führt, dass Aromatik und Frische verloren gehen.
Das bedeutet aktuell: viel wässern, auf den Blattschnitt verzichten, um den Trauben ausreichend Schatten zu geben, und darauf hoffen, dass die Temperaturen langsam wieder sinken und der ersehnte Regen kommt. Dann können wir immer noch mit einer sehr guten Lese rechnen. 🙌
Es bleibt also spannend. Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt uns nicht viel anderes übrig, als bei einem kühlen Glas Wein einen kühlen Kopf zu bewahren und den Moment zu genießen. Bei der wunderschönen Aussicht auf das französische Straßburg fällt das jedenfalls nicht allzu schwer. ☺️
Das bedeutet aktuell: viel wässern, auf den Blattschnitt verzichten, um den Trauben ausreichend Schatten zu geben, und darauf hoffen, dass die Temperaturen langsam wieder sinken und der ersehnte Regen kommt. Dann können wir immer noch mit einer sehr guten Lese rechnen. 🙌
Es bleibt also spannend. Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt uns nicht viel anderes übrig, als bei einem kühlen Glas Wein einen kühlen Kopf zu bewahren und den Moment zu genießen. Bei der wunderschönen Aussicht auf das französische Straßburg fällt das jedenfalls nicht allzu schwer. ☺️